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„Die SPD-Fraktion ist natürlich froh und sieht sich bestätigt, dass
Vorhersagen bzw. Planungen und Realität wieder wohltuend auseinander
lagen“, begann Frieder Flory seine Stellungnahme zum Jahresabschluss der
Gemeinde.
Das Plan-Soll wurde erfüllt, das Plan-Haben sogar
übertroffen. Dies beweist ein verantwortungsbewusstes Planverhalten des
Sandhäuser Gemeinderates. Das Planungsziel 2007 wurde
erreicht!
Danach ging Flory zunächst auf den Verwaltungshaushalt
ein:
Nach 2006 mit 690.000 Euro Zuführung haben wir nun 2007 statt
der geplanten 988.000 tatsächlich 2.477.000 Euro dem Vermögenshaushalt
zuführen können. Geld, das für wichtige Investitionen verwendet, bzw. der
Rücklage zugeführt werden konnte.
2004 und 2005 hatten wir noch
negative Zuführungsraten zu verkraften. Aber Gemeinderat und Verwaltung
stellten das Planungsverhalten darauf ein, strichen viele Ausgaben
zusammen und kamen so diesem erfreulichen Ergebnis 2007.
Natürlich
kam uns entgegen, dass die positive Wirtschaftssituation im Bund nicht
zuletzt unseren Haushalt wesentlich verbesserte.
Zum
Vermögenshaushalt hatten wir ca. 1 Mio. Euro Zuführung eingeplant und ca.
2,5 Mio. Euro tatsächlich erreicht. Die Folge, statt 800.000 Euro Entnahme
aus den allgemeinen Rücklagen konnten 700.000 Euro zugeführt werden.
Gerne sahen wir, dass dabei einige Haushaltsvorschläge unserer
Fraktion umgesetzt werden konnten.
Unsere derzeitigen Rücklagen
belaufen sich jetzt auf 3,8 Millionen Euro. Das wird uns in den nächsten
Jahren in die Lage versetzen, erforderliche Haushalte
verantwortungsbewusst verwirklichen zu können. Unser Gesamtvermögen ist
lediglich zu unbedeutenden 0,47 % über Kredite finanziert. Wir haben mit
der geringen „Pro-Kopf-Verschuldung“ von 28 Euro Beispielgebendes für
unsere MitbürgerInnen erreicht.
Nun können wir weiter verstärkt
daran gehen, dass sich Sandhäuser in ihrer „Wohlfühlgemeinde“ auch
verstärkt wohl fühlen. Zwei überplanmäßige Zuführungen zu den Rücklagen
und das schon heute zu erkennende positive Ergebnis 2008 sollten uns
ermutigen, in unser Planungsverhalten einige bisher leider zurückgestellte
Erfordernisse für unsere Gemeinde einzubinden. Natürlich unter Beibehaltung
der verantwortungsvollen Kompetenz, die unserem Gemeinderat zweifellos
zuzusprechen ist.
Ein völlig anderes Bild ergibt sich leider beim
Wasserwerk:
Bereits im vergangenen Jahr erkannte Gemeinderat und
Verwaltung, dass die Planung gestrafft werden musste. Obwohl dies auch
umgesetzt wurde, war es leider nicht ausreichend. Der Verlustvortrag hat
sich auf 480.000 Euro erhöht. Der Gemeinderat muss reagieren und er wird
reagieren.
Mit den richtigen Erläuterungen kann man auf das
Verständnis der Sandhäuser BürgerInnen rechnen. Motivieren sollte uns,
dass sich die Wasserverluste von 7,2 % 2007 zu 2006 nicht verschlechtert
haben. Das zeigt, dass die Unterhaltungs- und Vorsorgemaßnahmen in unserem
Ort richtig sind.
Die SPD-Fraktion stimmte daraufhin
selbstverständlich der Jahresrechnung der Gemeinde Sandhausen für das
Haushaltsjahr 2007 und auch dem Jahresabschluss der Wasserversorgung
Sandhausen für das Wirtschaftsjahr 2007 zu.
Thomas Schulze
(Erstellt: 17.10.2008)
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