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Rote Wanderung

 


 
 
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Leider war die Resonanz auf unsere erste Rote Wanderung nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Absagen wegen Krankheit und anderer Verpflichtungen trudelten in letzter Minute noch ein. Wahrscheinlich war auch die Kurzfristigkeit der Ankündigung in den Gemeinde-Nachrichten eine Ursache. Kein Grund allerdings für uns, die Wanderung ausfallen zu lassen. Denn die äußeren Bedingungen fürs Wandern waren ideal: Strahlender Sonnenschein und kühle Witterung. Zusammen mit den herbstlich eingefärbten Laubbäumen machte der goldene Oktober seinem Namen alle Ehre.

Auch die eigens für uns organisierte Ursenbacher Kerwe, konnte uns von ein paar unbeschwerten Stunden in der freien Natur nicht abhalten. Forstmeister a.D. Günter Wiedemann befand sich ganz in seinem Element und wies uns auf so manchen besonderen Baum hin. Und von diesen gab es spätestens im Weinheimer Exotenwald und Schlosspark jede Menge. Beeindruckend waren natürlich die ca. 130 Jahre alten und über 55 Meter hohen Mammutbäume. Einzigartig ist im Exotenwald, dass es sich um keine Einzelbäume, sondern um eine Bepflanzung in der Fläche handelt.

Bestaunenswert auch die 1720 (!) gepflanzte Libanonzeder im Schlosspark von Weinheim. Sie ist die älteste und größte Zeder Deutschlands und hat einen Stammumfang von 5,20 Meter. Nur schwer konnten wir uns vom Anblick dieses ästhetischen Baumes wieder lösen. Aber nach der Wanderung war eine Stärkung im Woinemer Brauhaus sehr willkommen.

Nach so einem gelungenen goldenen Oktobertag bei der Roten Wanderung ist es kein Wunder, dass wir eine Wiederholung in Form einer Winterwanderung machen werden. Genaueres werden wir in den GN und dieses Mal etwas langfristiger ankündigen.

Thomas Schulze

(Erstellt: 31.10.2008)