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(pth) Am 11. dieses Monats trafen sich die Jusos Rhein-Neckar, um sich über
den Entwurf des neuen Bundesdatenschutzgesetzes auszutauschen. Mark Fischer
aus dem Kreisverband Mannheim war zu Gast und referierte zunächst über die
Geschichte des Bundesdatenschutzgesetzes und natürlich im Weiteren auch
über den neuen Entwurf. Dieser Entwurf beinhaltet unter anderem, dass der
Weitergabe von Daten aktiv zugestimmt werden muss und nicht mehr wie
bisher diese Weitergabe aktiv ausgeschlossen werden muss. Ein Verbot des
Handels mit Kundendaten ist ebenfalls vorgesehen, daraus könnte jedoch ein
krimineller Datenhandel resultieren. Als weitere Neuerung soll ein
Datenschutzgütesiegel für Unternehmen eingeführt werden und damit die
Rechte von betrieblichen Datenschutzbeauftragten gestärkt werden. Wann das
neue Gesetz verabschiedet wird, ist allerdings ungewiss, da es, wenn
überhaupt, nur noch ganz knapp in dieser Legislaturperiode beschlossen
werden könnte. Der stv. Kreisvorsitzende Paul Haas (Hockenheim) beteuerte
die Notwendigkeit eines solchen Gesetzes, um den Ausverkauf persönlicher
Daten und der versehentlichen Weitergabe der eigenen Daten vorzubeugen.
Außerdem nutzte der Kreisvorsitzende Kristof Becker (St. Leon-Rot) und der
Kreisvorstand das Aufeinandertreffen in besonderer Weise, um sich mit den
kommunalpolitischen Entwicklungen der einzelnen Gemeinden des
Rhein-Neckar-Kreises und den damit zusammenhängenden Juso-Aktionen
auszutauschen.
(Erstellt: 20.02.2009)
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