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Ausnahmsweise haben wir anlässlich des Schlachtfestes des AGV-Sängerbund
unseren Stammtisch in einen Frühschoppen umgewandelt. Schließlich ist die
SPD flexibel.
Der Einladung sind auch zahlreiche Genossinnen und
Genossen, sowie Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten nachgekommen.
Selbstverständlich wurde der Stammtisch lebhaft für politische Debatten
genutzt. Zum Einen ging es um dunkel uniformierte Sicherheitshilfen im
Volksmund schwarze Sheriffs. Dies ist eine Debatte, die noch sehr
kontrovers in Sandhausen diskutiert werden wird. Selbstverständlich sind
alkoholisierte, lärmende Jugendliche auf öffentlichen Plätzen ein
Ärgernis. Darüber herrscht wohl weitestgehend Übereinstimmung. Aber nach
wie vor halten wir mehr von der aufsuchenden Sozialarbeit, wie wir das
bereits früher an dieser Stelle geschrieben haben. In Eppelheim gibt es
einen Modellversuch, der in diese Richtung geht und eher nach unserem
Geschmack ist. Wenn man den uns mitgeteilten Zahlen glauben darf, zudem
noch wesentlich kostengünstiger als dunkel uniformierte Sicherheitshelfer.
Uniformen provozieren die Jugendlichen und man erreicht das Gegenteil von
dem was man will.
Der andere Aufreger ist der Rückbau der L600. Das
ist die Straße zwischen Umspannwerk und der Einmündung der verlängerten
Hauptstraße bei Bruchhausen. Der Gemeinderat wurde darüber in der
vergangenen Woche im Rahmen eines Verkehrsgutachtens informiert. Dieser
Rückbau hätte eine verstärkte Verkehrsbelastung in Sandhausens Norden zur
Folge. Die nördliche Hauptstraße sowie die Carl-Benz-Straße würden mit
fast 3000 Fahrzeugen pro Tag stärker belastet. Genaues Zahlenmaterial
liegt uns in schriftlicher Form noch nicht vor. Ist das der Fall, werden
darüber auch so einige Köpfe rauchen.
(Erstellt: 13.03.2009)
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