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Eine klare Ansage zur Haushaltsplanung 2010 hat die SPD-Kreistagsfraktion
im Rhein-Neckar-Kreis dem Landrat und den übrigen Fraktionen auf den Weg
gegeben. Bei der ersten Sitzung des neuen Kreistags in Ladenburg forderte
Uwe Kleefoot, SPD-Sprecher im Verwaltungs- und Finanzausschuss, eine
Senkung des Hebesatzes der Kreisumlage um mindestens 2 Prozentpunkte ( von
32,9 auf höchstens 30,9 % ). Kleefoot wies auf die eklatant gestiegenen
Summen der Kreisumlage hin, die in den vergangenen Jahren von den
Kreisgemeinden zu erbringen waren. Bei einem gleichbleibenden Hebesatz
hätten die Gemeinden aufgrund der Steuerkraftsummen 2008 im kommenden Jahr
stolze 33 Millionen mehr zu bezahlen. Das sei in einer Situation, in der
die meisten Gemeinden wegen der Wirtschaftskrise ihren Haushalt nicht
ausgleichen könnten, nicht zu akzeptieren. Die Städte und Gemeinden, so
Uwe Kleefoot, hätten mit der Kreisumlage in den letzten Jahren zur
deutlichen Konsolidierung der Kreisfinanzen beigetragen. Jetzt sei es am
Kreis, auf seine Gemeinden Rücksicht zu nehmen und gegebenenfalls auf eine
weitere Entschuldung im Jahr 2010 zu verzichten. Fraktionsvorsitzender Dr.
Ralf Göck wies ergänzend auf zusätzliche Belastungen der Gemeinden etwa
durch die Einigung im Kita-Tarifstreit hin.
Die Sozialdemokraten
hoffen nun, dass sich für ihre Haltung bis zur Verabschiedung des
Haushalts 2010 auch in den anderen Fraktionen eine Mehrheit finden wird.
(Erstellt: 14.08.2009)
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