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Seit einigen Jahren gibt es in Sandhausen keine Termine für
Schadstoffsammlungen mehr – wir berichteten darüber vor einigen Wochen.
Diese Dienstleistung hat der AVR auf Kosten des Umweltschutzes eingespart.
Jetzt muss man durch die Gegend zu den einzelnen Abgabestellen des AVR
fahren, um diesen Müll loszuwerden. Die Alternative, um diesen
Mülltourismus zu vermeiden ist, die Schadstoffe werden unsachgemäß im
Hausmüll entsorgt – auf Kosten der Umwelt; von den Folgekosten einer
möglicherweise notwendigen Sanierung ganz zu schweigen.
Auf Anfrage
des SPD-Gemeinderats Thomas Schulze hat die Gemeindeverwaltung beim AVR
nachgefragt und bewirkt, dass es ab dem nächsten Jahr wenigstens eine
Schadstoffsammlung in Sandhausen geben wird.
In jedem Haushalt
fallen ganz „normale“ Schadstoffe an, wie z.B. Lacke, Verdünner,
Lösemittel, Autopflegemittel, Fleckentferner, um nur einige gebräuchliche
Schadstoffe zu nennen. Auch die Energiesparlampen gehören nicht in den
Hausmüll. In Zukunft können solche Schadstoffe in Sandhausen wieder
abgeben werden.
Ein Erfolg von dem nicht nur die Bürgerinnen und
Bürger profitieren können, sondern auch die Umwelt.
Dr. Matthias
Horn
(Erstellt: 09.10.2009)
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