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SPD unterstützt Investition in veraltetes Wasserrohrnetz

 


 
 
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Unumstritten ist unser Rohrleitungsnetz in manchen Abschnitten 60 Jahre alt und muss dringend erneuert werden. Bemerkbar macht sich das an Wasserrohrbrüchen und den daraus resultierenden Wasserverlusten. Je länger diese Wasserrohrbrüche nicht entdeckt werden, desto größer die Verluste und letztendlich die daraus entstehenden Kosten, die dann wieder auf die Allgemeinheit umgelegt werden. So fordert es der Gesetzgeber. In den vergangenen Jahren konnten wir in unserer Gemeinde diese Kosten nicht mehr decken und schieben so eine Schuldenlast bei unserem Wasserwerk vor uns her. Es gibt also drei Ziele für Gemeindeverwaltung und Gemeinderat.

1. Wasserrohrbrüche müssen künftig vermieden werden.
2. Treten Wasserrohrbrüche auf, müssen diese so schnell wie möglich beseitigt werden.
3. Schulden müssen abgebaut werden

Wasserrohrbrüche wird es immer geben, man kann sie aber reduzieren, wenn man veraltete Leitungen austauscht und durch neue ersetzt.

Erkennt man am erhöhten Wasserverbrauch im Wasserwerk einen Rohrbruch, ist das nur der erste Schritt zur Schadensbeseitigung. Bei einem Leitungssystem von ca. 40 Kilometer Länge, das unterirdisch verlegt ist, muss man erst einmal herausfinden, wo der Schaden sich befindet. Deshalb haben wir die Verwaltung aufgefordert, auf dem Markt nach geeigneten Warn- und vor allem Lokalisierungstechnologien zu suchen, um Schäden so schnell wie möglich zu orten und damit die Grundlage für deren Beseitigung zu schaffen.

Die dritte Maßnahme ist der Schuldenabbau. Unser Wasserwerk sollte keine Gewinne erwirtschaften, da wir sonst die Bürger über Gebühr belasten und dann Steuern zahlen müssten. Das tut niemand gerne. Aber genauso ungern die Menschen Steuern zahlen, genauso ungern zahlen sie Schuldzinsen. Deshalb müssen diese Schulden der vergangenen Jahre abgebaut werden.

Um die aus diesen drei genannten Zielen abgeleiteten Maßnahmen umsetzen zu können, war für die SPD die Erhöhung der Wassergebühren um 25 Cent unausweichlich. Wir hoffen auf das Verständnis der Bürgerschaft.

Thomas Schulze

(Erstellt: 20.11.2009)