Herzlich willkommen bei der SPD Sandhausen

 

29.05.2020 in Allgemein

Auf geht’s nach Dresden!

 

In einer Zeit vor 'Corona' und den damit verhängten Kontaktsperren reisten 59 Bürger aus Sandhausen gemeinsam mit dem Organisator und Gemeinderat Jürgen Rüttinger in eine der schönsten Städte des Ostens - nach Dresden.
Bereits in den frühen Morgenstunden nach Fasching haben wir uns auf dem Festplatz zur Abfahrt getroffen. Kaum war das Gepäck im Bus verladen, wurden wir von starken Schneeschauern überrascht und schließlich bis Nürnberg begleitet. Pünktlich zum Frühstück hatte Petrus Erbarmen mit uns und stellte die Schneeschauer ein, so dass wir auf einem zugeschneiten Rastplatz inmitten einer Schneelandschaft unsere Frühstückspause einlegen konnten.

Gut gestärkt und in bester Stimmung setzten wir unsere Reise nach Dresden fort. Einige Bingo- Runden sowie ein Rätzel-Quiz verkürzten hierbei erheblich die Reisezeit.
In Dresden angekommen bezogen wir unser Hotel inmitten der bekannten Prager Straße, das von zahlreichen Restaurants, Bars und Einkaufsmöglichkeiten umgeben war. Kein Wunder, dass diese Straße schon zu Zeiten der damaligen DDR die Einkaufspassage des Ostens war. Wir haben uns gleich wohl gefühlt. Während sich einige auf ihr Zimmer zurück- zogen, um ein Nickerchen zu machen, zog es die anderen zum Flanieren in die Stadt. Zum Abendessen haben wir uns dann gemeinsam im Hotel-Restaurant eingefunden. Hierbei wurden viele Gespräche über den Osten insgesamt geführt sowie die ersten Eindrücke über Dresden ausgetauscht. Im Anschluss ließen einige den Abend an der Hotelbar ausklingen, während sich ein Teil von uns ins Dresdner Abendleben stürzte.
Die Nacht überstanden, das Frühstück verzehrt, stand der erste Programmpunkt auf dem Tagesplan: der Besuch der Dresdner Semperoper. In einer 90minütigen Führung konnten wir die weltbekannte Semperoper erkunden. Speziell zu erwähnen sind hier die besonderen Verkleidungen innerhalb des Gebäudes. Aufgrund der damaligen Zerstörung und den damit verbundenen Bränden verzichtete man beim Wiederaufbau auf Holz und setzte eher auf Beton und Gips. Diese Materialien wurden im Anschluss weiter behandelt und strahlen eine gemütliche Holzoptik aus. Genauso wurde beim Restaurieren der Säulen im Foyer vorgegangen.

Nach dieser beeindruckenden Führung machten wir uns auf den Weg zur dreistündigen Stadtrundfahrt. Von der Semperoper aus vorbei am Grünen Gewölbe setzten wir unsere Fahrt Richtung Zwingerteich fort. Das Terrassenufer erreicht, fuhren wir weiter Richtung Hygiene-Museum und Hallenbad, vorbei am Rudolf-Harbig–Stadion. Wir erblickten den Großen Garten und direkt dahinter die Gläserne Manufaktur von VW. Über das Elbufer fuhren wir weiter Richtung Blasewitz, vorbei an den drei Elbschlössern Albrechtsberg, Lingner Schloss und Schloss Eckberg zum Blauen Wunder. Weiter ging es zur Pfundmolkerei und anschließend zum alten Wasserwerk an der Elbe. Über den Stadtteil Neustadt fuhren wir über die Carola-Brücke zum Striezel-Markt.
Leider musste auch unsere interessante Stadtrundfahrt einmal ihr Ende finden. Wir steuerten den nächsten Programmpunkt, den Dresdener Landtag, an. Die beiden SPD-Landtagsabeordneten Simone Lang und Frank Richter erwarteten uns bereits. Im Rahmen eines gemeinsamen Gespräches tauschten wir uns über die Sächsische und Baden-Württembergische Politik aus. Ein gemeinsamer Imbiss rundete den Besuch ab, bevor wir uns den Plenarsaal des Sächsischen Landtags anschauten.

Gut gestärkt, mit neuem politischem Wissen, machten wir uns anschließend auf den Weg zur Frauenkirche, dem letzten Programmpunkt für den heutigen Tag. Beim Rundgang in zwei Gruppen erfuhren wir einiges über die Historie eines der Wahrzeichen Dresdens.
Dann ging es zurück ins Hotel. Bei einem gemeinsamen Abendessen wurde über die zahlreichen Eindrücke geredet. Mit einem Besuch der Altstadt wurde dieser ereignisreiche Tag abgeschlossen.
Fortsetzung folgt!
(Ende Teil 1)

 

 

14.05.2020 in Ortsverein

Es gibt ein Leben neben Corona: Frauenhäuser wichtiger denn je, ein Spendenaufruf

 

In den letzten Jahren verschenkte die SPD Sandhausen unter der Federführung von Gemeinderätin Inge Maaßberg am Samstag vor Muttertag Rosen und sammelte Spenden für das Frauenhaus in Heidelberg.

Leider kann die SPD wegen der nach wie vor geltenden Kontaktsperre diese Aktion in diesem Jahr nicht durchführen. Dabei ist das Thema häusliche Gewalt leider aktueller denn je!
"Keine Kinderbetreuung, der Aufruf, in den eigenen vier Wänden zu bleiben oder die Angst um die finanzielle Existenz sind nur einige Faktoren, die Gewalt gegen Frauen auslösen können und in der jetzigen Situation verstärken und begünstigen werden. Die ohnehin unterfinanzierten und mangelhaft ausgestatten Frauenhäuser werden in absehbarer Zeit an ihre Grenze kommen. Der Platzmangel in den Frauenhäuser verschärft die Situation zusätzlich." (Pressemitteilung Zentrale Informationsstelle der Autonomen Frauenhäuser (ZIF) vom 19. März 2020)
Die SPD Sandhausen möchte Sie deswegen ermuntern, in diesem Jahr direkt an das Frauenhaus zu spenden und die wichtige Arbeit dort zu unterstützen. Spenden Sie an:
Frauen helfen Frauen e.V., Spendenkonto:
Sparkasse Heidelberg
DE89672500200000007137
BIC SOLADES1HDB

Weitere Informationen zur Arbeit des Vereins Frauen helfen Frauen e.V in Heidelberg finden Sie unter: www.fhf-heidelberg.de

Für die SPD Lars Kieneck

 

 

24.04.2020 in Arbeitsgemeinschaften

Es gibt ein Leben nach Corona: Kinderbetreuung in Sandhausen

 

Seit dem 17. März ist unsere Sandhäuser Grundschule geschlossen. Wann, für welche Klassen und in welchem Rahmen Unterricht wieder möglich sein wird, kann derzeit noch niemand seriös beantworten. Ebenfalls geschlossen sind die vielen Betreuungsangebote, die für Grundschulkinder in Sandhausen existieren.

Für viele Familien eine enorme Belastung, da jetzt neben der Arbeit noch Schulunterricht und ganztägige Betreuung zu bewältigen sind. Und auch Familien, die bisher durch ihre hier vor Ort lebenden Großeltern unterstützt wurden, müssen sich völlig umstellen. Denn Großeltern sind altersbedingt besonders gefährdet und sollten den Kontakt zu ihren Enkelkindern möglichst vermeiden.


Doch wie ist in „normalen Zeiten“ die Betreuung für Grundschülerinnen und -schüler in Sandhausen eigentlich organisiert? Die von der Schule in der Regel gewährleisteten Unterrichtszeiten decken lediglich den Zeitraum von 8:30 Uhr und 12:05 Uhr. Die Schulferien belaufen sich pro Jahr auf mehr als 15 Wochen. Für berufstätige Eltern, die nicht selbst als Lehrkraft tätig sind, erlauben diese Zeiten nicht einmal eine halbe Arbeitsstelle. Familien stehen daher mit Eintritt in die Schule vor der Frage, ob ein Elternteil seine Arbeit komplett aufgibt (was für Alleinerziehende heißt von ALG 2 leben zu müssen), oder ob eine Betreuungsmöglichkeit für die Schulkinder gefunden wird. Sandhausen hat hier verschiedenste Angebote: von der Betreuung an der Grundschule über die Kernzeitbetreuung, bis hin zu Hortplätzen. Doch grundsätzlich lässt sich jedes Schuljahr auf‘s Neue beobachten, dass das Angebot nicht zur Nachfrage passt: Auf dem Papier können fast alle Anfragen bedient werden.

In der Realität kommt es jedoch immer wieder zu Problemen. Ein Großteil der Betreuungsplätze ist an der Grundschule angesiedelt und bietet keinerlei Ferienbetreuung – und die wenigsten Familien können mehr als 15 Wochen ohne jede Betreuung abdecken. Kernzeitplätze bieten Betreuung bis 14:00 oder maximal 15:00 Uhr – im Ortskern aber ohne Mittagessen. Im vergangenen Jahr wurden kurzfristig die Gruppen in einigen Einrichtungen vergrößert, um mit den steigenden SchülerInnenzahlen auch nur annähernd Schritt halten zu können. Doch die Raumsituation lässt sich nicht so schnell anpassen, und auch im nächsten Jahr wird wieder ein sehr großer Erstklässlerjahrgang erwartet. Sandhausen ist ein beliebter Wohnort und zieht Familien an. Die Infrastruktur muss jedoch mitwachsen.

Diskussionsbedarf besteht für die meisten Familien zudem bei folgendem Thema: Wie die Vergabe der begehrten Schülerbetreuungsplätze erfolgt, ist schwer nachvollziehbar. Ein Kriterium ist das Anmeldedatum, ein weiteres die Berufstätigkeit beider Eltern. Wie genau hier bewertet wird, ist leider nicht öffentlich. Ob die Nutzung der Elternzeit in der Vergangenheit einen Einfluss auf die Platzvergabe hat? Bescheinigt werden sollen genutzte  Elternzeiten jedenfalls. Sogar zum bloßen Verbleib auf der Warteliste (auch ohne Platzzusage) muss bereits eine Arbeitgeberbescheinigung vorgelegt werden. Dabei ist es zu dem Zeitpunkt noch gar nicht möglich, die zukünftigen Arbeitszeiten genau anzugeben, da diese vom Zeitrahmen des Betreuungsplatzes abhängig sind.
Wer zeitweilig aus seinem Beruf ausgestiegen ist, hat so jedenfalls keine Chance auf einen Betreuungsplatz, da er oder sie ja derzeit nicht arbeitet. Und ohne Betreuungsplatz besteht auch keine Möglichkeit, wieder zu arbeiten! Ein Teil der Betreuungsplätze wird zudem erst in den letzten Tagen vor Unterrichtsbeginn im September vergeben, einige Plätze sogar noch in den ersten Schulwochen. Glück hat, wer so kurzfristig dann noch seine Arbeitszeiten anpassen kann. Wenn im Verlauf der ersten Monate des 1. Schuljahrs noch Plätze vergeben werden können, stellt man regelmäßig fest, dass diese nicht mehr gebraucht werden. Nicht weiter verwunderlich, da Familien in der Zwischenzeit entweder eine andere Lösung gefunden haben oder ein Elternteil seinen Arbeitsplatz aufgeben musste. Auf dem Papier ist damit die Betreuungssituation gut. Vielen Familien wurde jedoch nicht geholfen! Der Blick in die Nachbargemeinden ist dabei besonders bitter, da dort die Situation in der Regel deutlich besser ist.
Was Sandhausen dringend braucht, ist ein klareres Bild darüber, was Familien mit Schulkindern an Betreuungsangeboten wirklich benötigen. Der Unterrichtszeitraum in der Schule ist dabei nur der eine Teil – für die Zeit außerhalb des Unterrichts sind jedoch ebenfalls bedarfsorientierte Angebote nötig. Dabei muss Ziel sein, dass jede Familie das Angebot bekommt, das für sie passend ist. Das kann sehr unterschiedlich sein: Da geht es um Dinge wie Betreuungszeiten, Essensangebote, Gruppengrößen und Hausaufgabenbetreuung. Und vor allem um die Frage, welches Angebot für das individuelle Kind das passende ist – denn es gibt viele verschiedene Charaktere und Bedürfnisse.
Um all diese Fragen zu diskutieren, Probleme aufzuzeigen und Lösungsideen zu entwickeln, haben sich bereits im Frühjahr 2019 einige Eltern zusammengefunden. Die SPD Sandhausen hat dies von Anfang an unterstützt und bietet mit der ‚AG Schule‘ hier einen Rahmen. Wer sich gern mit einbringen möchte, ist herzlich eingeladen.

Kontakt über: jan.stallkamp@googlemail.com

Für die SPD: Jan Stallkamp

 

21.04.2020 in Arbeitsgemeinschaften

Es gibt noch anderes als Corona – AG Verkehr verzeichnet erste Erfolge

 

Wir machen schwierige Zeiten durch. Und die Themen ändern sich schnell. Noch vor zwei Monaten war der weltweite Klimawandel in aller Munde. Jetzt ist es ein kleiner Virus, der die Welt in Atem hält. Aber darüber gibt es andernorts bereits genug zu lesen.

Bereits vor den aktuell geltenden Kontakteinschränkungen verbuchte die im vergangenen Jahr von Edwin F. Schreyer und Michael Hönig gegründete AG Verkehr einen kleinen Teilerfolg. Die wichtigste Aufgabe der Arbeitsgemeinschaft ist es, nach umfangreicher Analyse, Vorschläge für eine verbesserte Verkehrssituation in sensiblen Ortsbereichen auszuarbeiten. Dafür muss Aufmerksamkeit und eine gewisse Sensibilität für die betreffenden Verkehrsprobleme in Sandhausen geweckt werden. Und es gibt es eine Menge in Sandhausen! [Zum Verschieben anwählen und ziehen]

In mehreren Treffen mit SPD-Fraktionssprecher Thomas Schulze war man sich einig, dass die von E.F. Schreyer und M. Hönig in einem umfangreichen Arbeitspapier (welches nicht nur der Verwaltung vorliegt, sondern auch für alle Bürger auf https://www.spd-sandhausen.de/ag-verkehr/ nachlesbar ist) zusammengefassten Vorschläge nicht sofort und nicht alle auf einmal von der Verwaltung umgesetzt werden können. „Das sagt einem schon der gesunde Menschenverstand“, so die beiden unisono. Dennoch es ist sehr erfreulich, wenn die Gemeindeverwaltung signalisiert, dass in diesem Jahr noch in einem Pilotprojekt zusätzlicher Parkraum im verkehrsberuhigten Bereich in der Robert-Koch-Straße ausgewiesen wird Denn prinzipiell gilt: In verkehrsberuhigten Bereichen darf man sein Auto nur auf den dafür ausgewiesenen Flächen abgestellt werden Die fehlten bisher im betreffenden Bereich. Endlich werden die Anwohner, Gäste und Handwerker etc. wissen, wo im verkehrsberuhigten Bereich geparkt werden darf und wo nicht. Das schafft Klarheit für die Bürger und verbessert die Verkehrssicherheit.

 

10.04.2020 in Kommunalpolitik

Mehr Sicherheit durch neues Löschfahrzeug

 

Große Anschaffungen verursachen große Ausgaben und sind immer kritisch zu hinterfragen. Wenn es aber um die Sicherheit der Bürger unserer Gemeinde geht, ist jeder investierte Euro gut angelegt.
Bereits im Jahre 2017 wurde der Feuerwehrbedarfsplan ausgiebig debattiert und fand die Zustimmung der SPD. Um was geht es konkret? Der Fahrzeugpark sowie die Ausrüstung der Sandhäuser Feuerwehr sind in die Jahre gekommen. Im Feuerwehrbedarfsplan wurde das weitere Vorgehen abgestimmt. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Anschaffung zweier Löschfahrzeuge. Die Auslieferung des ersten Fahrzeuges fand im Dezember 2019 statt. Der erste Einsatz folgte prompt in der Silvesternacht.
Der Neuanschaffung des zweiten Fahrzeuges stimmte die SPD-Fraktion in der vergangenen Gemeinderatssitzung ebenfalls zu. „Wir haben hier in Sandhausen eine sehr gut ausgebildete Feuerwehr“, lobte SPD-Gemeinderat Jürgen Rüttinger, „doch was bringt das, wenn die Ausrüstung fehlt oder veraltet ist? Wir müssen die beste Vorsorge leisten, damit unsere Floriansjünger schlagkräftig an der Einsatzstelle handeln und unversehrt wieder aus ihren Einsätzen zurückkehren können,“ fordert er wenig später in seiner Stellungnahme.
Des Weiteren bedankte sich Gemeinderat Rüttinger für die gute Arbeit und das gegenseitige Vertrauen zu den Kammeradinnen und Kammeraden der freiwilligen Feuerwehr.
Getreu dem Motto der Feuerwehr „Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr“.

Eine Herzensangelegenheit


Für Martin Schulz ist es eine Herzensangelegenheit, das Amt des Stellvertretenden Feuerwehrkommandanten auszuüben.
So beendete er seinen Tätigkeitsbericht in seiner Funktion als Sachgebietsleiter „Vorbeugender Brandschutz“ und „Sport“ auf der Jahreshauptversammlung der freiwilligen Feuerwehr.
Offenbar handelt es sich nicht nur um eine Herzensangelegenheit. Seine Wahl beweist das Vertrauen der aktiven Kammeraden in Martin Schulz.
Die SPD-Fraktion beglückwünscht Martin Schulz zu seiner Wiederwahl. Sie wünscht Martin Schulz weiterhin eine gute Zusammenarbeit mit dem Kommandanten Markus Zielbauer und seinem Stellvertreterkollegen Jörn Waldschmidt im Dienst, zum Wohl für unsere Sicherheit in unserer Gemeinde. Immer nach dem Motto“ Einer für Alle, alle für einen.“