24.08.2020 in Allgemein

Wie steht‘s um den Sandhäuser Wald?

 

Das wollte Andrea Schröder-Ritzrau, stellv. SPD-Kreisvorsitzende und Bewerberin für die Landtagskandidatur, von Petra Weiß, Sprecherin der Bürgerinitiative „Pro Waldschutz“ Sandhausen, wissen. Daher besuchten die SPD-Fraktionsmitglieder Thomas Schulze und Thorsten Krämer mit Andrea Schröder-Ritzrau und Petra Weiß das Waldstück neben dem Hardtwald-Stadion, das möglicherweise für zwei Sportplätze infrage kommen soll. Von Seiten der SPD ist man zuversichtlich, dass dieser Wald für die Sportplätze nicht mehr eingeplant wird. Es gibt einige Argumente für diese Zuversicht: u.a. die Ortseingangssituation sowie einige weniger invasive Alternativen, die bereits am Runden Tisch beraten wurden.

Nach wie vor ist die SPD aber auch an einer guten Lösung für die Sportlerinnen und Sportler des SV-Sandhausen und der umliegenden Vereine, dem Tennisclub und dem FC Sandhausen, interessiert. Am Runden Tisch im November werden hoffentlich der Öffentlichkeit mehrheitlich tragbare Lösungen präsentiert.

Petra Weiß erklärte ausführlich, warum man das besagte Waldstück für schützenswert hält, und wies auch auf eine demnächst stattfindende Säuberungsaktion wegen der Neophyten hin. „Unser Wald leidet nicht nur unter der zunehmenden Hitze, sondern auch unter invasiven Arten“, so Weiß. Es war zu sehen, dass die beiden im Umweltbereich sehr kompetenten Frauen Petra Weiß und Andrea Schröder-Ritzrau sich absolut einig waren – der Wald ist unbedingt schützenswert.

Ein großer Dank an dieser Stelle, dass sich Petra die Zeit für Andreas Fragen genommen hat.

 

24.08.2020 in Ortsverein

MitRadeln zur Leimbachmündung am Rhein

 

Trotz großer Hitze ließen sich „Sieben Aufrechte“ nicht davon abhalten, die Leimbach-Mündung am Rhein, gegenüber der Kollerinsel, aufzusuchen. Die Route, von unserem „Tourleiter“ Edwin F. Schreyer durch den Wald bei Sandhausen ausgesucht, führte zum überwiegenden Teil der Strecke auf schattigen Wegen zum Ziel. Alle sechs bis sieben Kilometer kamen die Trinkflaschen zum Einsatz. Gestartet um 10:00 h in der Waldstraße am Wald erreichte die Gruppe gegen 12:00 h das Ziel am Rhein. Noch ein paar wenige Kilometer weiter und das Clubhaus des FC Brühl hatte schattige Plätze für uns im Biergarten reserviert. Viel Wasser, Apfelschorle und manch alkoholfreies Weizenbier floss in die durstigen Kehlen. Individuelle Speisenauswahl gab einen Überblick über die Leistungsfähigkeit der Clubhaus-Küche. Freundliches Bedienungspersonal tat sein Bestes, um unseren Aufenthalt angenehm zu gestalten. Entsprechend gut war das Trinkgeld bemessen.

Zurück, wieder auf möglichst schattigen Wegen, „MitRadeln“ten Ottilie, Helga, Günter H., Günter R., Peter, Michael, angeführt von Edwin F., durch den noch vorhandenen, fast vertrockneten Wald nach Sandhausen. Insgesamt 37 km bei 37 Grad! Schee war‘s!

 

07.08.2020 in Kommunalpolitik

Rückschlag beim Kampf gegen den Klimawandel

 

Aufhänger für SPD-Fraktionssprecher Thomas Schulze war der Beschluss des Leimener Gemeinderats, ab dem 1. August eine Benutzungsgebühr für die Parkplätze am Bahnhof St. Ilgen–Sandhausen zu verlangen. „Das ist kontraproduktiv!“ beschwerte sich Schulze auf der letzten Gemeinderatssitzung vor der Sommerpause. Er bezog sich hierbei auf das Ziel, den weltweiten Ausstoß an CO2 zu verringern, um den Klimawandel auf ein erträgliches Maß zu beschränken. Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sieht er als eine der wichtigen Stellschrauben, um dieses Ziel zu erreichen. „Ihn müssen wir so attraktiv wie möglich machen. Mit einer Gebühr für die Stellplätze am Bahnhof erreicht man das Gegenteil.“

In diesem Zusammenhang verwies Thomas Schulze auf seine Haushaltsrede Anfang des Jahres, in der er sich auf die CO2-Statistik Sandhausens bezog. Damals lagen nur die Zahlen bis 2015 vor. Diese wiesen eine fast kontinuierliche Verminderung des Kohlendioxidausstoßes von ungefähr 87.700 t CO2 im Jahr 2010 auf 82.300 t aus, die einer Reduzierung von ca. 6,2 % entsprach. Unglücklicherweise kehrte sich dieser Trend in den Jahren 2016 und 2017 um, so dass Sandhausen im Jahr 2017 mit 89.600 t mehr klimaschädliche Kohlendioxidäquivalente ausstieß als noch im Jahr 2010. Neuere Zahlen liegen leider bisher nicht vor. Diese Entwicklung ist fatal! Ausdrücklich ausgenommen in seiner kritischen Bewertung dieser Zahlen hat er Gemeindeverwaltung und Gemeinderat. Beiden ist es gelungen, den CO2-Ausstoß in diesem Zeitraum um 22 % zu reduzieren. Auch die privaten Haushalte schnitten mit einer Verringerung von 12,6 % gut ab. Aber was nützt das alles, wenn die Sektoren „Verkehr & Transport“, „Verarbeitendes Gewerbe“ und „Gewerbe & Sonstiges“ diese Anstrengungen unterlaufen?

Besonders wichtig wären laut Schulze Erfolge im Bereich „Verkehr & Transport“. Dieser habe mittlerweile mit 37.600 t einen Anteil von 42,3 % am Gesamtausstoß. Womit der Bogen zu einem attraktiveren ÖPNV und dem anfangs erwähnten kontraproduktiven Gemeinderatsbeschluss der Stadt Leimen geschlagen wäre!

Schulze warb deshalb dafür, einen runden Tisch einzurichten, ganz nach dem Vorbild des runden Tisches zum Streitthema über zwei Fußballplätze für das Nachwuchsleistungszentrum des SV Sandhausen.

 

29.07.2020 in Kommunalpolitik

Vom kommunalen Ausschuss zum Zweckverband

 

In der Gemeinderatssitzung am 29. Juni haben wir der Gründung eines neuen Zweckverbandes zugestimmt. Der Zweckverband übernimmt von nun an die Aufgabe des ortsansässigen Gutachterausschusses. Zuvor war der Ausschuss eine kommunale Angelegenheit der Gemeinde Sandhausen und folglich durch Vertreter des Gemeinderats besetzt.

Um Effizienz im Bereich der Grundstücksangelegenheiten und Rechtssicherheit über Gutachten innerhalb der vorgegebenen Bewertungsverfahren zu erreichen, wird die Tätigkeit des ortsansässigen Gutachterausschusses mit den Gutachterausschüssen der Nachbarkommunen (Leimen, Wiesloch, Walldorf, St. Leon Rot, Nußloch, Dielheim, Rauenberg, Mühlhausen, Malsch) zusammengelegt. Die Gemeinde Sandhausen wird somit ein Teil eines größeren Verbandes. Schlussendlich benötigt der Verband für die kommunale Zusammenarbeit ein Regelwerk, dem wir ebenfalls zugestimmt haben. So bestätigte der einstimmig gefasste Beschluss im Gemeinderat das neue Regelwerk. Infolgedessen wird der Bürgermeister vom Gemeinderat beauftragt, diese Vereinbarung für die Gemeinde Sandhausen mit den anderen beteiligten Kommunen zu unterzeichnen.

Unser Gemeinderat Jonas Scheid: „Wir stehen dieser Gründung nicht im Wege, denn die Zusammenlegung verspricht uns Leistungsfähigkeit in der Durchführung und personelle Kompetenz in einem. Deshalb ist unsere Zustimmung auch eine pragmatische Entscheidung. Im Gegenzug ist uns ebenso klar, dass wir als Gemeinderat durch diese Zusammenlegung Verantwortung abgeben.“ In Zukunft werden drei von insgesamt 27 Vertretern des neugegründeten Zweckverbands aus Sandhausen sein. Die Vereinbarung sieht zudem vor, dass die zukünftigen Vertreter von nun an eine für die Tätigkeit passende Qualifikation vorweisen müssen. Deshalb wird uns die Verwaltung demnächst einen Vorschlag über geeignete Kandidaten unterbreiten.

Die neuen Gutachtervertreter für Sandhausen werden dann mit dem Vorsitzenden des Zweckverbandes gemeinsam nur in Sandhausen unterwegs sein. Sie besitzen die Aufgabe, Grundstücksbewertungen durchzuführen, Wertgutachten vorzunehmen und Bodenrichtwerte festzulegen.

Die Bodenrichtwerte werden zunehmend an Bedeutung gewinnen, denn diese Richtwerte sollen zukünftig nach dem Willen der Landesregierung als Besteuerungsgrundlage für die Grundsteuer dienen. Für Jonas Scheid und der SPD Fraktion ist es nicht ersichtlich, ob es dadurch tatsächlich zu keiner Mehrbelastungen für die Bürger kommen wird, wie es im Eckpunktepapier der Landesregierung vor der Landtagswahl im nächsten Jahr versprochen wird. Wir von der SPD werden es weiter kritisch verfolgen und beobachten.

 „Wir wünschen dem neuem Zweckverband eine gute Hand und einen bürgerfreundlichen Blick zum Wohle der Sandhäuser Bevölkerung.“

 

29.07.2020 in Ortsverein

Ein Schuljahr ist gerade zu Ende gegangen ....

 

Ein Schuljahr ist gerade zu Ende gegangen, wie es es so wohl noch nie gegeben hat. Monatelang mussten die Schulen geschlossen bleiben, die Kinder zu Hause unterrichtet werden, das Lernen und Leben ganz neu organisiert werden. Eine Situation, auf die niemand – weder Kinder, noch Eltern, noch die Schulen vorbereitet waren. Für alle eine herausfordernde Zeit, die uns aber auch viel Neue Erkenntnisse gebracht hat.

Schön ist es, die Erfolge zu sehen: dass ein Schulabschluss im Stadion gefeiert werden konnte ist großartig! Dank der Unterstützung der Hopp-Foundation konnte unsere Grundschule Videokonferenzen mit den Schülerinnen und Schülern anbieten, als die Schule noch komplett geschlossen war. Und dank vieler engagierter Lehrerinnen und Lehrern wurden ganz neue Unterrichtskonzepte erprobt und viel erreicht.

Aber Digitalisierung erfordert auch die nötige Infrastruktur: Hier werden jetzt die Sommerferien genutzt um unsere Grundschule entsprechend auszurüsten. An der Schule wurden auch vor Corona schon umfassend Konzepte für den Einsatz digitaler Medien erarbeitet – nun wird endlich die notwendige Infrastruktur geschaffen. Aber neben den Schulen müssen auch die Schülerinnen und Schüler die notwendigen Zugangsmöglichkeiten haben. „Digitaler Unterricht zu Hause wird den Präsenzunterricht noch länger ergänzen müssen. Der Bund unterstützt jetzt die Schülerinnen und Schüler, die bisher kein digitales Endgerät haben“, so der SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Rhein-Neckar, Lars Castellucci. Schülerinnen und Schüler, bei denen Online-Unterricht aus Mangel an Geräten bislang keine Option war, sollen mit Tablets oder Laptops ausgestattet werden. „Es darf nicht der Geldbeutel der Eltern darüber entscheiden, ob Schülerinnen und Schüler am digitalen Fernunterricht teilhaben können. Das ist eine entscheidende soziale Frage. Für dieses Programm hat die SPD hart gekämpft“, sagt Castellucci und führt aus, dass „für Baden-Württemberg 65.064.000 Euro zur Verfügung stehen.“

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern, allen Lehrkräften und allen Familien erholsame Sommerferien! Und allen, die ihren Schulabschluss in diesem Sommer gemacht haben: Herzlichen Glückwunsch!

 

Landtagswahl 2021

Unsere Kandidatin
zur Landtagswahl 2021

Andrea Schröder-Ritzrau

Organisation.

SPD Rhein-Neckar

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SPD Baden-Württemberg

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SPD Bund

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SPD Europa

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SPD im Bund.

Unser Bundestagsabgeordneter.

> https://www.lars-castellucci.de/

SPD Bundestagsfraktion.

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Weitere Links.

Zur Gemeinde Sandhausen

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Die SPD in unserer Nachbarschaft:

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Nachrichten aus unserer Umgebung

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