19.03.2022 in Allgemein

Mitgliederversammlung

 

Liebe Genossinnen und Genossen,

zur diesjährigen Jahreshauptversammlung lade ich Euch herzlich ein. Bitte achtet auf die Abstände und die Hygienevorschriften und tragt eine FFP2 Maske.

Als Tagesordnung für die Mitgliederversammlung schlage ich vor:
1. Begrüßung
2. Konstituierung (Tagesordnung, Sitzungsleitung, Niederschrift)
3. Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden
4. Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer
5. Aussprache zu TOP 3+4, Entlastungen
6. Antrag: Einführung einer Doppelspitze (eine Frau, ein Mann)
7. Folgende Posten werden gewählt: Vorstand (evtl. Doppelspitze), Stellv. Vorsitzende*n, Kassierer*in, Pressewart*in, Schriftführer*in, bis zu 5 Beisitzer*innen, Delegierte zum Kreisparteitag
8. Bildung einer Wahlkommission
9. Wahlen
10. Verschiedenes

Anträge an die Vollversammlung müssen bis 24 Stunden vor Versammlungsbeginn beim Vorsitzenden vorgelegt sein. Antragsberechtigt ist jedes Mitglied des Ortsvereins (§6 Abs. 5 der Ortsvereinssatzung).

Solidarische Grüße
Thorsten Krämer

 
 

01.03.2022 in Europa

Krieg in Europa

 

Seit letzten Donnerstag herrscht wieder Krieg mitten in Europa. Krieg in unserer Nachbarschaft – von Sandhausen sind es mit dem Auto nur gut 12 Stunden bis in ein Land, in dem Menschen in Kellern Schutz suchen müssen, Raketen auf Wohngebiete geschossen werden, Panzer durch die Straßen rollen und Menschen sterben. Menschen in der Ukraine sterben, weil sie in einem freien Land leben wollen. Menschen sterben, weil Russland einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg begonnen hat.

Jetzt ist internationale Solidarität gefordert, um den Menschen in der Ukraine zu helfen. Wir sind froh, dass die Bundesregierung hier zusammen mit den europäischen und weltweiten Partnern die richtigen Antworten findet. Aber neben all den Fragen zu Sanktionen, zu Waffenlieferungen, zur Isolation Russlands ist die drängende Frage, wie man den Menschen direkt helfen kann. Willy Brandt hat zur internationalen Solidarität einmal etwas sehr wahres gesagt: „Die Notwendigkeit internationaler Solidarität darf sich nicht allein auf das beziehen, was man von Staaten und internationalen Organisationen erwartet. Sie muß durch viele einzelne Bürger in unseren Ländern geübt werden, denen es vergleichsweise so gut geht und deren Bürger durch kleine Opfer viel beitragen können, um Not zu lindern.“

Wie also können wir hier in Sandhausen ganz konkret und schnell helfen, dass Menschen in der Ukraine mit dem lebensnotwendigen versorgt werden? Wir sind sehr froh, dass wir in Sandhausen mit dem ökumenischen Helferkreis eine Institution haben, die seit langem aktiv ist, um da zu helfen, wo Menschen Hilfe benötigen. Als SPD Sandhausen haben wir uns am Wochenende schnell entschlossen, diese großartige Arbeit zu unterstützen und Spenden zu sammeln. Neben Sachspenden sind so in kurzer Zeit schon 630€ zusammengekommen, für die unser Vorsitzender Thorsten Krämer Gaskartuschen kaufen konnte. 

An dieser Stelle möchten wir uns ganz besonders bei Tanja Diem bedanken, die mit riesigem Einsatz die Hilfe für die Ukraine organisiert! Wenn man die Bilder sieht, wie sich bei ihr die Spenden stapeln und der Transport vorbereitet wird, kann man sich freuen, wie schnell Hilfe in Sandhausen organisiert wird. Aber wir müssen befürchten, dass Krieg und Not in der Ukraine noch lange anhalten werden – wir sind alle gefordert hier zu helfen. 

Unser Pressesprecher Jan Stallkamp formuliert es so: „Das Ziel aller europäischen Politik muss der Frieden sein. Helfen wir den Opfern der russischen Aggression, sie brauchen unsere Unterstützung!“ 

 

09.02.2022 in Gemeinderatsfraktion

Haushaltsbericht 2021

 

Beratung und Beschlussfassung über die Haushaltssatzung des Jahres sowie über die Wasserversorgung 2022

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
Liebe Ratskolleginnen und Kollegen,
Liebe interessierte Bürgerinnen und Bürger,

Wir entscheiden heute über den Haushalt der Gemeinde Sandhausen für das Jahr 2022. Die SPD-Fraktion hat sich wie immer konstruktiv an den Themen der Gemeinde Sandhausen beteiligt. ...

Für die SPD Fraktion: Thorsten Krämer

Lesen Sie zu diesen Themen mehr:

Bildung Umwelt- und Naturschutz Bezahlbarer Wohnraum – Liegenschaften – Grundstücke Vereine – Arbeit - Wasserhaushalt mehr

 

22.01.2022 in Ankündigungen

Wie kommt unsere Region durch die Krise?

 

Einladung zur digitalen Veranstaltung: „Arbeitsmarkt Rhein-Neckar: Aussichten für 2022. Wie kommt unsere Region durch die Krise?“

 

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Castellucci lädt alle Interessierten herzlich zur Veranstaltung „Arbeitsmarkt Rhein-Neckar: Aussichten für 2022. Wie kommt unsere Region durch die Krise?“ am Dienstag, 1. Februar, um 19 Uhr ein.

„Die Pandemie-Lage ist weiter angespannt. Auch im zweiten Corona-Winter sind Kontakt- und Zugangsbeschränkungen notwendig. Als Abgeordneter für den Wahlkreis Rhein-Neckar will ich wissen: Wie kommt meine Heimatregion durch die Krise?“, so Lars Castellucci.

 

Welche Auswirkungen haben Zugangsbeschränkungen im Einzelhandel, in der Gastronomie, im Kulturbereich? Sind staatliche Regelungen wie das Kurzarbeitergeld und die verlängerten Corona-Hilfsprogramme (mittlerweile) passgenauer und ausreichend? Und wie kommt die Wirtschaft mit den ohnehin schon bestehenden Herausforderungen zurecht: der Alterung unserer Gesellschaft, dem Fachkräftemangel und der Digitalisierung?

Diese Fragen diskutiert Lars Castellucci mit dem Chef der Agentur für Arbeit Heidelberg, Klaus Pawlowski, dem Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar, Dr. Axel Nitschke, dem Kreisvorsitzenden des DGB Rhein-Neckar und 1. Bevollmächtigten der IG-Metall Heidelberg, Mirko Geiger, sowie mit Unternehmerinnen und Arbeitnehmern.

Die Veranstaltung wird im Livestream auf YouTube unter lars-castellucci.de/live übertragen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Möglichkeit, im YouTube-Chat mit zu diskutieren.

Bei Fragen können sich Interessierte unter 06222 93 99 506 oder lars.castellucci.wk@bundestag.de melden.  

 

22.01.2022 in Kommunalpolitik

Ausbau des ÖPNV für den Klimaschutz unverzichtbar

 

„Eine vermehrte Nutzung des ÖPNV hilft dem Klima genauso wie der Schutz des Waldes und dessen Wiederaufforstung“, ist SPD-Gemeinderat Thomas Schulze überzeugt. Denn der ÖPNV verbraucht weniger Energie als der Autoverkehr.

„Wenn wir die Menschen zum Umsteigen auf den Öffentlichen Personennahverkehr motivieren wollen, müssen wir ihn attraktiver machen“, erklärt er weiter und weist darauf hin, dass 42% des Kohlendioxidausstoßes in Sandhausen im Sektor Transport und Verkehr entsteht. Leider mit steigender Tendenz.

Auf keinen Fall vergessen, darf man auch den sozialen Nutzen für Menschen mit geringem Einkommen oder ohne Führerschein, wie z.B. Schülerinnen und Schüler. Zudem verbraucht der ÖPNV weniger Fläche als der motorisierte Individualverkehr. Wer ärgert sich nicht über zugeparkte Straßen und Gehwege?

Man sollte meinen, dass diese Erkenntnis auch beim Anbieter des ÖPNV in der Metropolregion angekommen ist. Das scheint aber nicht der Fall zu sein. Es gibt nämlich in den vergangenen Jahren mindestens zwei Verschlechterungen des Angebots. Beispielsweise gibt es seit Jahren keine Direktverbindung mehr von Sandhausen an den Bismarckplatz in Heidelberg. Die Linie 720 endet an den Stadtwerken. Umsteigevorgänge sind aber immer ein Attraktivitätsverlust. „Wie man so Kunden dazu bringen will vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen, ist mir ein Rätsel“, wundert sich Schulze.

Die SPD macht Bürgermeister und Verwaltung schon seit Jahren auf diesen Missstand aufmerksam. „Nach unseren Erkenntnissen hat die Verwaltung diese SPD-Anfrage an den VRN weitergeleitet, aber dieser weigert sich schlichtweg diese Anfrage zu beantworten. Ein ungeheuerliches Verhalten!“, findet der SPD-Gemeinderat. Laut dem noch zu verabschiedenden Haushaltsplan wird die Gemeinde in diesem Jahr 405.000 Euro für den ÖPNV an den Verkehrsverbund zahlen.

Im vergangenen Jahr wurde zusätzlich die Verbindung zu Walldorfs ehemaliger Endhaltestelle Sambugaweg verschlechtert, worauf ihn eine Sandhäuser Bürgerin aufmerksam machte.

Bewegung erhofft sich Schulze in diesem Jahr bei seinen zwei Anfragen zum Ortsbus. Zum einen die Verringerung des Tarifs auf 1 Euro pro Fahrt und zum anderen um die Ausweitung des Fahrbetriebs auf das Wochenende. Dies soll eine Verbesserung für Berufstätige an jenen Tagen bringen und auch den Freizeitverkehr in Richtung Bahnhof und zur S-Bahn ermöglichen.

Fazit: Ohne eine Verbesserung des ÖPNV wird es Sandhausen schwerfallen seine Klimaziele zu erreichen.