- Kindergarten- und Schülerbetreuungsplanung 2015/2016
Wenn junge Familien nach Sandhausen ziehen, weil sie dort ein gutes Kinderbetreuungsangebot finden, dann ist das gut so, meint die SPD.
- Kindergarten- und Schülerbetreuungsplanung 2015/2016
Wenn junge Familien nach Sandhausen ziehen, weil sie dort ein gutes Kinderbetreuungsangebot finden, dann ist das gut so, meint die SPD.
Es stelle den Gemeinderat und die Verwaltung aber auch vor Herausforderungen. „Dass in Zeiten allgemein niedriger Geburtenraten der Jahrgang 2012 in Sandhausen als vergleichsweise geburtenstark bezeichnet wird, spiegelt meiner Ansicht nach wider, dass der Kinderwunsch nicht ausschließlich von der finanziellen Unterstützung durch Staat und Gesellschaft abhängt, sondern von der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dieses hat die SPD schon sehr lange erkannt“, so Gemeinderat Thomas Schulze. Ziel der SPD sei es, möglichst viele Ganztagsbetreuungsangebote zu schaffen, um den Anforderungen einer modernen Gesellschaft mit einem veränderten Rollenverständnis innerhalb der Familie gerecht zu werden. Es sei schade, dass dies im neu eröffneten evangelischen Kindergarten Schatzkiste aufgrund der räumlichen Gegebenheiten nicht möglich ist, umso erfreulicher aber, dass durch die Renovierungsarbeiten des katholischen Kindergartens St. Elisabeth eine Gruppe mit verlängerten Öffnungszeiten in eine Ganztagsgruppe umgewandelt werden kann. Eine finanzielle Unterstützung dieser Arbeiten durch den Gemeinderat sei für die SPD selbstverständlich.
„Die SPD unterstützt natürlich die Absicht eine neue Kindergartengruppe im kommunalen Waldkindergarten zu schaffen und wir sehen auch, dass dafür Betreuungspersonals gebraucht wird“, so Thomas Schulze. So könne allen Eltern drei- bis sechsjähriger Kinder einen Kindergartenplatz zur Verfügung gestellt werden. Die Gemeinde könne stolz auf eine hundertprozentige Betreuungsquote sein. Gleiches gelte für die Betreuung der unter drei-jährigen Kinder. Bestehende Wartezeiten kämmen nur zu Stande, weil Eltern ihre Kinder gerne in ihrem „Wunschkindergarten“ anmelden wollen. Grundsätzlich aber gelte: In Sandhausen gibt es für alle Kleinkinder, deren Eltern dies wünschen oder darauf angewiesen sind, einen Betreuungsplatz. „Für die Strategie, altersgemischte Gruppen zu schaffen, um flexibel auf den Bedarf der Eltern reagieren zu können, können wir die Verwaltung nur loben,“ betonte Thomas Schulze.
Schade sei, dass es bei der Schülerbetreuung mit ihren verschiedenen Betreuungsformen – Hort, Kernzeitbetreuung und verlässliche Grundschule – keine hundertprozentige Bedarfsdeckung gäbe. Die Verwaltung rechne zwar noch mit einer Entspannung der Lage, aber man könne nicht davon ausgehen, dass der Bedarf ganz gedeckt werden kann. Dies sei aber kein Vorwurf an die Verwaltung, sondern soll Ansporn. sein. Darüber hinaus dürfe man nicht vergessen, dass es sich bei der Schülerbetreuung um eine Freiwilligkeitsleistung handle. Zwar ist dies ein von der SPD gewünschtes, aber immer noch freiwilliges Angebot. Insofern falle es der SPD nicht schwer, den einzelnen Beschlussvorschlägen zum Ausbau und zur Verbesserung der Kinderbetreuung in Sandhausen zuzustimmen.
„Alle Verantwortlichen stehen in der Pflicht sich anzustrengen. Und wir tun das gerne für die Eltern und die Kinder. Weil sie es uns wert sind!“, so Thomas Schulze abschließend.
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