20.06.2019 in Kommunalpolitik

SPD und die Schülerbetreuung vor Ort

 

Die Gemeinderatswahlen sind bekanntlich vorbei. Im Vorfeld dieser Wahlen hat sich die SPD in Sandhausen ein Arbeitsprogramm gegeben, das sie versucht im Rahmen ihrer Möglichkeiten umzusetzen. Es ist eine Art Leitfaden für Entscheidungen aber auch für neue Initiativen im Gemeinderat. Der aufmerksame Leser wird sich an folgende Schwerpunktthemen erinnern:

    • Bezahlbarer Wohnraum
    • Umweltschutz
    • Verkehr und Öffentlicher Personennahverkehr
    • Bildung
    • Soziale Gebühren
    • Kinder- und Schülerbetreuung
    • Senioren

Das klingt abstrakt. Wie die SPD bei den oben genannten Themen umgeht, soll in diesem und weiteren Artikeln erläutert werden. Denn klar sollte auch sein, dass nicht alles auf einmal bearbeitet werden kann.
Im Moment steht für die SPD-Gemeinderatsfraktion das Thema Kinder- und Schülerbetreuung auf der Agenda. „Denn bereits vor der Gemeinderatswahl haben uns mehrere Eltern auf eine Problematik aufmerksam gemacht, die uns so nicht bewusst war. Gemeinderäte wissen eben auch nicht alles“, so Fraktionssprecher Thomas Schulze. Unsere Kinderbetreuung in Kindergärten ist gut bis sehr gut und wird mit dem neuen Kindergarten weiter ausgebaut. Nach dem Kindergarten in dem die Kinder noch ganztägig untergebracht werden können, werden die Kinder in eine klassische Halbtagsschule eingeschult. Für in Vollzeit beschäftige Eltern ist das ein Problem, denn ihre Grundschulkinder sind in diesen Fall nachmittags ohne Aufsicht. Der Gemeinderat hat zu diesem Zweck mehrere Betreuungsmöglichkeiten im Angebot. Nur reichen diese Angebote nicht aus. Die SPD vor Ort möchte diesen Eltern helfen. Zu diesem Zweck hat sie eine schriftliche Anfrage an die Gemeindeverwaltung gestellt, um sich ein besseres Bild von der Situation zu verschaffen. Die Antwort wird für die nächsten Tage erwartet. Basierend auf dieser Antwort wird dann zusammen mit den Eltern die weitere Vorgehensweise beraten werden.
Für die SPD, Thomas Schulze

07.06.2019 in Fraktion

Die SPD Fraktion für Sandhausen steht!

 

Liebe Sandhäuser Bürgerinnen und Bürger,
 

die SPD Fraktion für Sandhausen steht! Neben Thomas Schulze, Jürgen Rüttinger, Inge Maaßberg und Jonas Scheid konnten wir zwei neue Gemeinderäte Thorsten Krämer und Xenia Rösch in unserer Mitte begrüßen. Mit Ihrer Wahl gehört nun auch Thomas Schulze der neuen Kreistagsfraktion der SPD an.
 

Deshalb wollen wir uns bei unseren Wählerinnen und Wählern für Ihre tatkräftige Unterstützung und für das entgegengebrachte Vertrauen recht herzlich bedanken. Wir sagen D A N K E !
 

Gemeinsam werden wir gute Arbeit leisten und uns konstruktiv in das politische Geschehen einmischen. Natürlich werden wir unsere Ziele, die wir im Wahlkampf beworben haben, nicht aus den Augen verlieren. Transparenz und Bürgernähe wollen wir für Sandhausen weiter voranbringen. Dafür brauchen wir auch Sie. Sprechen Sie uns gerne an oder kontaktieren Sie uns über E-Mail. Wir freuen uns auf die nächsten Jahre. Glück auf und vielen Dank!
 

Ihre SPD Fraktion Sandhausen

28.05.2019 in Politik

Kommunalwahl 2019

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Sandhausen,


das vorl
äufige Endergebnis der Gemeinderatswahlen liegt vor. Wir haben sechs Gemeinderäte in unserer Fraktion. Wieder geschafft haben es Thomas Schulze, Jürgen Rüttinger, Inge Maaßberg und Jonas Scheid. Wir dürfen zwei neue Gemeinderäte in unserer Mitte willkommen heißen, Thorsten Krämer und Xenia Rösch. Erste Nachrückerin  Frau Dr. Irina Müller. Leider hat es unser Matthias Horn nicht mehr geschafft, er war sehr wertvoll für den Gemeinderat, hiermit möchten wir uns für seine Tätigkeit herzlich bedanken.
Bedanken m
öchten wir uns bei denen, die nicht mehr angetreten sind: bei Frieder Flory, bei Werner Berger und Günter Köhler. Sie haben den Gemeinderat lange mitgeprägt und ihm ein Gesicht für die Sandhäuser SPD gegeben. Ein ganz herzliches Dankeschön für jahrelanges Einbringen, ohne große Gegenleistung. Im Kreistag hat Thomas Schulze das beste Ergebnis für die SPD Sandhausen bekommen.

Die Europawahl ist ein Desaster. Dazu wurde sich in der großen Presse genügend ausgelassen.

Jetzt heißt es für den Einzelnen, den Sieg zu genießen und den Frust abzuschütteln das es hätte besser laufen können. Wir wollen jetzt nach vorne zu schauen und gute Arbeit machen. In diesem Sinne ein ganz herzliches Dankeschön an Alle die uns unterstützt haben.

Bei drei Menschen möchte ich mich noch ganz besonders bedanken, dies wäre Christoph Göckel, der uns hervorragende Bilder gemacht hat ohne sie uns in Rechnung zu stellen.
Jonas Scheid, der uns ein gro
ßartiges Prospekt, einen tollen Flyer die Vorlage für die Anzeige und die Plakate für unseren Wahlkampf alles aus einem Guss und mit einem Wiedererkennungswert gestaltet hat. Auch er hat dies ehrenamtlich gemacht ohne einen Cent zu nehmen und uns zur Verfügung gestellt hat.
Als drittes m
öchte ich mich bei Frieder für die grandiose Anzeige bedanken, indem er für uns Kandidaten geworben hat. Jetzt können wir mit den sechs gewählten großartigen Gemeinderätinnen und Gemeinderäten loslegen und zeigen was wir können. Dabei hoffen wir auch weiterhin auf die Unterstützung aller Kandidatinnen und Kandidaten. Zusammen sind wir stark und wollen eine "Klare Kante" für Sandhausen zeigen.

Thorsten Krämer,

Vorsitzender SPD Sandhausen

Unsere politischen Positionen für Sandhausen!

 

25.05.2019 in Ortsverein

MITradeln – trotz Regen!

 

Trotz ständiger Regenschauer waren sie dabei: Helga und Günter. Die ältesten Teilnehmer beim MITradeln, montags, um 18:00 h, im Sandhausener Wald. Der Montag-Nachmittag war regnerisch. Von Westen und Norden drohten immer neue Regenwolken. Der Wetterbericht hatte sogar Dauerregen angekündigt.
Als Tourleiter rechnete ich nicht mit Teilnehmern. Aber wie stets am Montag um 18:00 h, war ich am Ende der Waldstraße beim Waldrand anwesend um doch eventuelle Teilnehmer für eine Stunde „Waldbaden“ im Sandhäuser Wald zu begrüßen und sie zu begleiten. Ehrlich gesagt, ich rechnete mit niemandem. Um so größer meine erstaunte Freude, dass ausgerechnet meine beiden ältesten Teilnehmer, Helga und Günter, angeradelt kamen. Nun, wir radelten zu Dritt pünktlich um 18:00 h los. Nach etwa 10 Minuten der erste Regenschauer und beim Stopp unter einem Baum meine Frage: „Sollen wir abbrechen?“
Aber da hörte es gerade mal wieder auf zu regnen und wir fuhren weiter. Dann aber plötzlich – starker Schauer und es wurde sehr dunkel. Wieder meine Frage nach dem Abbruch. „Wir haben eine Regenhose dabei. Wir fahren weiter.“ Nach dem Anlegen der Regenhosen - Regenjacken hatten sie schon an - ging es zügig weiter durch den jetzt herrlich frisch duftenden Wald und nicht gerade dezentem Regen. Am Speyerer Weg fragte ich abermals – wir waren jetzt schon 35 Minuten gefahren – ob wir denn jetzt abbrechen sollten. „Ah, jetzt haben wir die Regenhosen an. Jetzt fahren wir weiter!“
Ich wählte den weiteren Verlauf der Strecke nun so, so dass wir in Richtung Sandhausen radelten. Weitere 10 Minuten vergingen. Der Regen begann aufzuhören stark zu regnen. Er regnete nur noch fieselnd. Meine beiden Ältesten waren weiter munter bei der Sache.
Nach 55 Fahrminuten hatten wir noch nicht ganz die 60 geplanten Minuten abgeradelt, waren jedoch am Ende des Lattwegs angelangt. Das war der Punkt, an dem ich mit großer Hochachtung meine Lobesworte an die beiden aussprach. Sehr zur Freude von Helga und Günter.
Ihre Bemerkung dazu (Zitat): „. . . sich nicht wegen so’nem bisschen Regen vom Radeln abhalten zu lassen!“ Mit dem gegenseitigem Wunsch nach einem noch angenehmen Abend radelte alle Drei nach Hause.

Für die SPD: Edwin F. Schreyer

Fotos: Edwin F. Schreyer

20.05.2019 in Kommunalpolitik

Ganztagsgrundschule in Sandhausen?

 

Diskussionsveranstaltung mit Marissa Dietrich zu Ganztagsgrundschule in Sandhausen

Am 03.05.2019 lud die SPD Sandhausen Bürgerinnen und Bürger Sandhausens zu einer Diskussionsveranstaltung zum Thema Ganztagsgrundschulen ein. Die Referentin Marissa Dietrich gab zuerst mit ihrer Präsentation einen Einblick, was eine Ganztagsgrundschule ist und welche Vorteile und Nachteile diese Schulform hat. Anschließend wurde die Diskussionsrunde eröffnet.

Konträr zur geläufigen Meinung bedeutet eine Ganztagsgrundschule nicht, dass die Kinder den ganzen Tag Unterricht haben, sondern dass der verpflichtende Unterricht über den Tag bis nachmittags verteilt wird. Dadurch ist es möglich, zwischen den Unterrichtseinheiten Bewegungs-, Ruhe-, Spiel-, Essens-, und offene Lernphasen einzuplanen. Wie die Lücken zwischen den Unterrichtseinheiten genutzt werden sollen, kann im Dialog zwischen Lehrern und Eltern entschieden werden. Wenn die Kinder nach Hause kommen, sollen sie aber ihre wohlverdiente Freizeit haben. Das bedeutet, dass Hausaufgaben in der Schule fertiggestellt und nicht zu Hause überprüft werden müssen. Ebenso können die Lücken zwischen den Unterrichtseinheiten von Vereinen genutzt werden, beispielsweise könnte ein Fußballclub oder ein Schachclub diese Zwischenzeit sinnvoll mit den Kindern gestalten. Damit ist auch schon ein wichtiger Unterschied zur Betreuung erläutert: Während die Betreuung nur vorsieht, dass die Kinder beaufsichtigt sind, wird bei einer Ganztagsgrundschule Wert darauf gelegt den verpflichtenden Unterricht über den Tag zu entzerren und pädagogisch wertvolle Konzepte durchzuführen.
Die Ganztagsschule bekommt noch eine weitere besondere Note, da dieses Modell mehr Bildungsgerechtigkeit ermöglicht. Wenn die Kinder über den Tag hinweg ihre Hausaufgaben erledigen, ist eine Betreuung von Seiten der Eltern oder einer Nachhilfe in den meisten Fällen nicht nötig. Alle Kinder haben die Chance einer guten Bildung.
Ein weiterer Vorteil der Rhythmisierung der Unterrichtseinheiten (die Abwechslung zwischen Unterrichtseinheiten und den bereits beschriebenen Bewegungs-, Ruhe-, Spiel-, Essens-, und offene Lernzeiten) ist, dass dadurch bewiesenermaßen die Motivation und Lernleistung der Kinder gesteigert wird. Das konnte an den bereits bestehenden Ganztagsschulen nachgewiesen werden. Jede fünfte Grundschule bietet mittlerweile die Option einer Ganztagsschule an. Hinzu kommt, dass sich eine Ganztagsschule positiv auf das Sozialverhalten der Kinder auswirkt.
Die Familie kommt beim Thema auch nicht zu kurz: Berufstätige Eltern können Familie und Beruf zeitlich besser unter einen Hut bringen. Zudem wird die Haushaltskasse weniger belastet, da angebotene Kurse kostenfrei sind. Auch ist es den Kindern möglich, in verschiedene Vereine „reinzuschnuppern“ ohne sich sofort fest zu binden. Auf der anderen Seite können sich die Vereine präsentieren und junge Mitglieder werben.

Die Ganztagsschule kann zum einen optional und zum anderen verpflichtend angeboten werden. Die Studienergebnisse aufgrund der bisherigen Ganztagsschulen legen nahe, dass eine verpflichtende Ganztagsschule angeboten werden sollte. Bei der optionalen Ganztagsschule werden beide Schulformen geführt, die Ganztagsschule und die bisherige Schulform, bei der abgesehen von kleinen Pausen durchgehend Unterricht stattfindet. Die optionale Form (auch Wahlform) ist allerdings für die Schule schwierig umzusetzen, da die Schule groß genug und die Lehrer gewillt sein müssen, den organisatorischen Aufwand für beide Unterrichtsformen umzusetzen.

Nach diesem informativen Vortrag von Marissa Dietrich konnte die Diskussion beginnen. Die erste Frage aus dem Publikum war, wieso es in Sandhausen noch keine Ganztagsgrundschule gibt. Thomas Schulze, Fraktionsvorsitzender der SPD Sandhausen und Gemeinderat, beantwortete diese Frage: Es gäbe viele Gründe dafür, allerdings war der hauptsächliche Grund, dass es noch keine Kostenschätzung für eine Ganztagsgrundschule vorliege. Bereits 2015 habe die SPD Sandhausen einen Antrag gestellt, wie viel eine Ganztagsschule etwa kosten würde. Dieser Antrag bliebe von der Verwaltung Sandhausens unbeantwortet.
Danach führte ein Publikumsmitglied aus, dass in Sandhausen verlässliche Schulzeiten für die Grundschule Sandhausens nur von 8:35 bis 12:05 Uhr bestünden. Damit sei mit 17,50 Stunden pro Woche (ohne An- und Abfahrtsweg) nicht einmal eine Teilzeitstelle möglich. Somit sei oftmals ein Elternteil gezwungen seinen Job vorübergehend aufzugeben, um sich um das Kind zu kümmern. Und das, obwohl die Grundschule Sandhausen die Größte in Baden-Württemberg oder ganz Deutschland sei! Eine andere Stimme aus dem Publikum stimmte dem Vorredner zu. Die Grundschule dieses Jahr werde aller Voraussicht nach sieben- oder acht-zügig! Eine weitere Grundschule müsse dringend her, denn die Grundschule platze aus allen Nähten. In der großen Pause würden die Kinder gepfercht auf dem Pausenhof stehen. Wieso sollte dann nicht die zwingend erforderliche zweite Grundschule mit dem Konzept einer Ganztagsgrundschule starten, wodurch die Eltern und Kinder die Wahl zwischen beiden Schulformen hätten?
Zwischenzeitlich wurde das Publikum gefragt, ob sie eine Ganztagsgrundschule befürworten würden. Von 28 Anwesenden im Publikum votierten 19 für eine verbindliche, 3 für eine optionale Ganztagsgrundschule und 6 Personen enthielten sich. Als nächstes wurde im Publikum gefragt, was denn konkret von den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern gemacht werden könne.
Daraufhin kamen Thorsten Krämer, Vorstandsvorsitzender der SPD Sandhausen, und Thomas Schulze mit der Idee eines runden Tisches auf. Dieser runde Tisch ist parteiübergreifend und soll den Menschen in Sandhausen die Möglichkeit bieten, sich über die Schulsituation in Sandhausen auszutauschen und ihre Forderungen an die Verwaltung zu formulieren. Der runde Tisch fand bisher bereits mit großer Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger Sandhausens am 10. und 17. Mai statt.
Wer sich bei diesem runden Tisch informieren will oder sich für eine bessere Schulsituation in Sandhausen einsetzen möchte, kann eine E-Mail an mitmachen-sandhausen@googlegroups.com schicken und wird daraufhin eingeladen.

Pressesprecher der SPD Sandhausen, Alexander Kinzel

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