Der Neue

Veröffentlicht am 29.04.2016 in Allgemein

Der neugewählte Vorstand der SPD Sandhausen

Die SPD Sandhausen hat ein neues Gesicht an ihrer Spitze. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurde Thorsten Krämer einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. In seinem Umfeld gilt er als besonnen, kommunikativ und pragmatisch, als einer, der mit beiden Beinen im Leben steht. Hier ein Kurzgespräch:

Frage: Sie haben bei Ihrer Wahl einen großen Vertrauensbeweis ihrer Partei erhalten. Wohin geht der Weg mit Ihnen als Vorsitzender?

Zunächst einmal: ich bin zwar neuer Vorsitzender, aber ich mache die Arbeit ja nicht alleine. Der neue Vorstand ist ein gutes Team mit erfahrenen und auch jungen Leuten. Wir werden uns zusammensetzen und miteinander einen „Fahrplan“ erstellen. Zudem gibt es in Sandhausen viele kluge Köpfe mit guten Ideen. Vor der letzen Kommunalwahl haben wir Kompetenz-Teams gebildet, die intensiv an Themen gearbeitet haben und immer noch arbeiten. All dies gilt es zusammen zu führen. Politik wird nicht nur in Berlin gemacht. Wir, die hier vor Ort sind, bekommen genau mit, wo der Schuh drückt.

Frage: Es ist schon im Kommunalwahlkampf deutlich geworden, dass Ihnen die Bildungspolitik sehr am Herzen liegt. Wieso gerade dieses Thema?

Familie, Bildung und Arbeit-das sind die Themen, die mich bewegen. Das ergibt sich wohl aus meiner Biografie. Wenn man drei Kinder hat, kommt das nicht von ungefähr. Da bekommt man jeden Tag mit, was läuft beziehungsweise was nicht läuft. Ich nehme mal ein Beispiel. Laut einer Bertelsmann-Studie werden in Deutschland jährlich 1,4 Milliarden Euro für Nachhilfe ausgegeben. Das liegt doch nicht daran, dass die Kinder zu blöd sind. Ich sage ganz deutlich, dass sich die Schulen noch besser auf die Vielfalt ihrer Schüler einstellen müssen. Das Thema Arbeit läßt mich als „alten Gewerkschafter“ natürlich nicht los. Hier gibt es einiges anzupacken.

Frage: Sie gehören zu den Unterzeichner des Briefes an Gabriel und Schmid, in dem der OV Sandhausen ungewöhnlich deutliche Kritik übt.

Für mich gilt dasselbe wie für die anderen Unterzeichner: wir sind Sozialdemokraten aus Überzeugung. Das heißt aber nicht, dass man alles kritiklos hinnimmt, was von „oben“ kommt. Im Gegenteil. Wenn man sieht, dass was schief läuft, ist man verpflichtet die Dinge beim Namen zu nennen. Dieser Brief ist ja nicht entstanden, um mal ein bissel Rabbatz zu machen. Es laufen Dinge schief, die unter der Ära Schröder entstanden sind. Ich nenne die Stichworte: Leiharbeit, Hartz-IV-Regelung, Hedge-Fonds etc. Auch bei der Diskussion um die Rente geht es nicht einfach zu sagen: „Müsst ihr halt alle länger schaffen, ihr lebt ja auch länger“. So sieht mein Gesellschaftsmodell nicht aus.

Danke und viel Erfolg.

 

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